Herbst am Donau-Panoramaweg

Die schönsten Ausflugs-Tipps für einen Goldenen Herbst entlang der Donau!

Kurios, malerisch oder historisch - der Herbst am Donau-Panoramaweg bietet Abwechslung pur. Ob Museen, archäologische Stätten oder einfach atemberaubende Naturkulissen, der Herbst an der ostbayerischen Donau ist einfach wunderschön...


Wanderer am Donau-Panoramaweg, © woidlife
Wanderer am Donau-Panoramaweg, © woidlife

Genussvoll Wandern am Donau-Panoramaweg
13. Oktober 2018, 10 Uhr
Satte Acker- und Wiesenflächen im Gäuboden, Flusslandschaften von Donau, Isar und Vils eingerahmt von der Kulisse des Bayerwaldberge- das ist das Bayerische Donautal. Auf dieser Wanderung entlang des Donau-Panoramaweges lässt sich diese Landschaft wundervoll genießen.


Ausgangspunkt ist das Ziegel- und Kalkmuseum in Flintsbach. Um 10 Uhr wird für Interessierte eine Führung an der Amtshofkapelle angeboten. Die romanische Kapelle, 1244 erstmal erwähnt, zählt zu den ältesten Gotteshäusern im Landkreis Deggendorf. Neben ihr wurde aus dem Steinmaterial der früheren Burg Flintsberg der klösterliche Amtshof errichtet, Sitz des Klosterrichters.


Um 10.30 Uhr geht’s los zur Wanderung an der Donau entlang nach Hofkirchen ins Passauer Land. Dort gibt es eine Brotzeitpause an der Donaupromenade. Nach dieser Rast begleitet den Wanderer auf dem Donauplanetenweg ein Modell unseres Sonnensystems im Maßstab von 1: 1 Milliarde.

 

Unmittelbar an der Donau geht es in Richtung Hilgartsberg, hier erhebt sich die Burgruine mit Überresten einer mittelalterlichen Burganlage, heute Kulisse vieler Veranstaltungen.


Zielort ist schließlich die „kleine Dreiflüssestadt“ Vilshofen an der Donau. Am Bootshafen endet der Wandertag nach 15 km bei Kaffee und Kuchen und mit einer kleinen Überraschung gegen 16 Uhr.


Die Teilnehmer werden mit dem Bus zum Ausgangsort zurückgebracht.


Die Teilnahme ist kostenlos – es gibt eine Spendenbox für gute Zwecke. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an das Hospiz St. Ursula Niederalteich und den Sozialfond Hofkirchen für bedürftige Menschen.


Anmeldung ist erforderlich bis 10. Oktober 2018:
Matthias.Hiergeist@vilshofen.de, +49 8541 208-112
tourismus@landkreis-deggendorf.de, +49 991 3100-231

Veranstalter:
Tourismusgemeinschaft Donautal & Klosterwinkel, die Landkreise Deggendorf und Passau


Der Eingang zum Dackelmuseum in Passau.
Dackelmuseum Passau, © Stadt Passau

Kurios: Abstecher in Passaus neues Dackelmuseum
Seit Ostern hat das Dackelmuseum „Kleine Residenz“ in Passau geöffnet. Über 2.000 Exponate zeigen die ganze Welt des kleinen Hundes und man muss kein Dackelbesitzer sein, um sich dafür zu begeistern!

 

Das Museum am Passauer Residenzplatz bietet liebevoll gestaltete Szenerien, geordnet nach Themen wie „Die Kulturgeschichte des Dackels“, „Der Dackel und der Adel“ oder „Der Dackel als Muse“. Wer die Olympischen Spiele in Deutschland 1972 miterlebt hat, erinnert sich an „Waldi“, das Dackelmaskottchen, das man im Museum in mehrfacher Ausführung wiedertrifft.

 

Die Betreiber des Museums, Seppi Küblbeck und Oliver Stotz, haben ihre Dackelsammlung über 25 Jahre zusammengetragen und präsentieren sie nun der Öffentlichkeit. Übrigens: Der Eintritt für Dackel ist frei.

 

Wandertipp: Das Dackelmuseum liegt auf der Etappe Windorf - Passau.


Die Walhalla bei Donaustauf ist eines der bedeutendsten klassizistischen Bauten Deutschlands.
Walhalla bei Donaustauf, © Moritz Mümmler

Natur & Kultur: Wanderung rund um Donaustauf
Wenn die Temperaturen milder werden und die Natur in warmen Herbsttönen erstrahlt, zieht es viele Wanderer nochmals hinaus. Das historische Donaustaufer Ensemble bietet die Möglichkeit, die Highlights der Region bei einem Spaziergang zu erkunden.

Nach erfolgreichem Aufstieg zur Burgruine Donaustauf wartet ein großartiger Ausblick über die Donauebene, den Bräuberg und die Walhalla zum Innehalten und genießen. Hohe Mauern, Gräben und eine Zugbrücke sind die Zeitzeugen der Festung, welche erkundet werden möchten.

 

Als nächstes Ziel geht es zur Wallfahrtskirche St. Salvator und von dort weiter zum wichtigsten Nationaldenkmal Deutschlands - die Walhalla. Die Ruhmeshalle aus dem 19. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Lassen Sie den Zauber der Zeit auf sich wirken, ehe es hinab zum Fürstengarten mit Chinesischem Turm geht. Cafés und Gaststätten laden am Ende des Spaziergangs zur Einkehr ein.

Interessierte können diese Wanderung auch als geführte Tour über den Heimat- und Tourismusverein Donaustauf e.V. buchen.

 

Wandertipp: Donaustauf liegt auf der Etappe Regensburg - Bach a.d. Donau.


Malerisch: Goldener Herbst in der Weltenburger Enge
Besondere Ausblicke und Eindrücke hält der Herbst im Naturschutzgebiet Weltenburger Enge mit dem golden gefärbten Laub der hiesigen Buchen- und Eichenwälder bereit.

 

Ob eine Wanderung auf den Spuren der heimischen Vogelarten oder geologisch orientiert an den Auswüchsen des Jurafels im Donaudurchbruch - thematische Führungen und Spaziergänge durch das international zertifizierte Naturschutzgebiet bieten ein besonderes Erlebnis für jeden.

 

Wandertipp: Die Weltenburger Enge liegt auf der Etappe Neustadt a.d. Donau bis Kelheim.


Das römische Kastell Abusina zeigt sich im Herbst mit prächtigen Farben.
Das Kastell Abusina zeigt sich im Herbst mit prächtigen Farben; © DH Studio Köln

Historisch: Kastell Abusina in Eining
Das Römerkastell in Eining bei Neustadt a. d. Donau ist ein ehemaliges Kohortenkastell und Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Limes.


Die Überreste der Gebäude und Wehranlagen zeigen den Besuchern die wechselnden Strategien, mit denen die römischen Soldaten fast 400 Jahre lang die Nordgrenze des römischen Reiches sicherten.


Das Kastell war im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Teil einer Kastellkette entlang der Donau. Im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. zählte das Kastell zu den Grenzanlagen des obergermanisch-raetischen Limes. Ca. 300 n. Chr. wurde ein kleineres, stark befestigtes spätrömisches Kastell errichtet, das im 4. und frühen 5. Jahrhundert die Grenzen Roms sicherte.


Ein besonderes Highlight sind auch die Erlebnisführungen "Römer, Rettich und Randale"
Die nächste offene Führung findet am Mittwoch, 3. Oktober statt.

Wandertipp: Das Kastell Abusina liegt auf der Etappe Neustadt a.d. Donau bis Kelheim.


Kreismuseum auf dem Bogenberg

Im ehemaligen Pfarrstadl auf dem Bogenberg ist die Sammlung des Kreismuseums untergebracht. Auf zwei Ausstellungsebenen werden zwei Themenschwerpunkte gezeigt:

 

Die weiß-blauen Rauten sind in Bayern allgegenwärtig - im Staatswappen und auf bayerischen Flaggen, auf Bierkrügen und Dingen des täglichen Lebens. Doch wer weiß, wo die bayerischen Rauten ihren Ursprung haben? Antwort gibt die Abteilung "Ritter, Rauten & Co.“, die Einblick in die verschiedenen historischen Etappen der Bayerischen Rauten gewährt.


Die zweite Abteilung ist dem Bogenberg, dem “Heiligen Berg Niederbayerns“ gewidmet. Die Wallfahrt zu Unserer lieben Frau ist eine der ältesten in ganz Bayern. Darüber hinaus zeugen zahlreiche religiöse Gegenstände und wertvolle Skulpturen der Romanik, der Gotik und des Barock von einer reichen Landschaft großer Volksfrömmigkeit. Verschiedene Sonderausstellungen machen den Besuch im Kreismuseum jederzeit zu einem kulturellen Ereignis.

Öffnungszeiten:
• Mittwoch bis Freitag 14 bis 17 Uhr
• Samstag, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr
• Das Museum hat 2018 vom 1. April bis 31. Oktober und zum Bogenberger Christkindlmarkt am 8. und 9. Dezember geöffnet.

Eintrittspreise:
• Erwachsene 3 €
• Ermäßigt für Schwerbehinderte, Bundesfreiwilligendienstleistende, Studenten, Personen mit Gästekarte und mit 

  Ehrenamtskarte, Senioren ab 65 1,50 €
• Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche, Schulklassen je Schüler 1,50 €
• Familienkarte 6,00 €/Familienkarte für Inhaber der Ehrenamtskarte 3,50 €
• Führungsgebühr 30,00 €
• Führungsgebühr für Schulklassen/Jugendgruppen 15,00 €

 

Wandertipp: Das Bogener Kreismuseum liegt auf den Etappen Kirchroth - Bogen und Bogen - Deggenddorf.


Wanderung auf dem Jurasteig, Oberndorfer Hänge, Bad Abbach.
Wanderung auf dem Jurasteig, Oberndorfer Hänge, Bad Abbach© Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., Fotograf Stefan Gruber

Die DonauPforten im Landkreis Kelheim
Um die abwechslungsreiche Kultur- und vor allem Naturlandschaft entlang der Donau ganz intensiv kennen zu lernen, eröffnen die DonauPforten-Erlebniswege vielfältige Einblicke in Flora und Fauna entlang der Donau.

 

Markante Punkte auf diesen Wegen sind mit „Pforten“ bestückt, die wissenswerte Informationen bereithalten, die als Texte, Bilder und Hörbeiträge über QR-Codes auf dem Smartphone abgerufen werden können. Zwischen Eining bei Bad Gögging und Oberndorf bei Bad Abbach gibt es vier solcher Themenwege: der Römerweg, Klosterweg, Winzerweg und Felsenweg laden ein zum Naturwandern um Kelheim.

 

Der Felsenweg beispielsweise  führt Sie über die Hänge des Donautals in der Nähe des Kurortes Bad Abbach. Entlang der „Pforten“ auf diesem Weg erfahren Sie mehr zu alten Sagen der Region, den für das Donau- und Altmühltal typischen Magerwiesen, der Vergangenheit des Baierweins, der hier früher eingebaut wurde, den Jurafelsen der Mattinger Hänge und zur imposanten Felskulisse eines alten Steinbruchs.

 

Mehr Informationen zu allen DonauPforten-Themenwegen unter www.rauszeit.bayern.


Musuem Quintana in Künzing.
Museum Quintana in Künzing. © Landkreis Deggendorf

Museum Quintana in Künzing

Das Museum Quintana in Künzing bei Deggendorf ist ein Muss für Geschichtsfans.

 

Wandertipp: Es liegt bei Winzer/Vilshofen.


Metten - Himmelberg
Metten - Himmelberg, © LRA Deggendorf, Eckmeier Claudia

Klosterbesuch in der Benediktinerabtei Metten

Die Benediktinerabtei in Metten bei Deggendorf verfügt über eine prächtige Ausstattung im Rokoko- und Barockstil.

 

Wandertipp: Das Kloster liegt auf der Etappe Bogen - Deggendorf.