Sommer am Donau-Panoramaweg

Die schönsten Ausflugstipps im Sommer rund um die Donau!

Römerfest und Limes, Ausflüge mit dem Schiff, Biergärten, Kirchen, Museen und ein Spaziergang im Stadtwald: Der Sommer am Donau-Panoramaweg bietet von allem etwas. Lesen Sie hier unsere 11 schönsten Ausflugstipps für den Sommer.


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37 Sommer-Tipps am Donau-Panoramaweg
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Unsere 11 schönsten Sommer-Tipps vom Donau-Panoramaweg


Das Kastell Abusina in Eining, Foto: esk-foto
Das Kastell Abusina in Eining © esk-foto

1. Erlebnisführungen durch das Römerkastell "Abusina"

Etappe Neustadt a.d. Donau - Kelheim

 

Das Römerkastell in Eining bei Neustadt a. d. Donau ist ein ehemaliges Kohortenkastell und Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Limes. Die Überreste der Gebäude und Wehranlagen zeigen den Besuchern die wechselnden Strategien, mit denen die römischen Soldaten fast 400 Jahre lang die Nordgrenze des römischen Reiches sicherten. Das Kastell war im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Teil einer Kastellkette entlang der Donau. Im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. zählte das Kastell zu den Grenzanlagen des obergermanisch-raetischen Limes. Ca. 300 n. Chr. wurde ein kleineres, stark befestigtes spätrömisches Kastell errichtet, das im 4. und frühen 5. Jahrhundert die Grenzen Roms sicherte.

Erlebnisführung durch das Römerkastell "Abusina"
Bei der spannenden Erlebnisführung "Römer, Rettich und Randale" im Kastell Abusina in Eining erleben Sie eine spannende Reise in eine Zeit, die die Welt veränderte und entdecken das Leben am Limes mit ganz neuen Augen. Wie lebte es sich eigentlich weit entfernt von Rom und dennoch mitten im römischen Reich? Wie wurde gewohnt, gegessen und gefeiert? Diese und weitere spannende Fragen werden bei der aufregenden Erlebnisführung beantwortet. Zusammen mit einem ausgebildeten Führer und einem furchtlosen Kastellbewohner namens Flavia bzw. Flavius erkunden Sie die Überreste der Gebäude und Wehranlagen und erfahren quasi nebenbei Interessantes und Faszinierendes zum Kastell.

 

Preis: 12 € / 10 € mit Kur- und Gästekarte, Kinder von 6 bis 16 Jahre 6 €. Keine Anmeldung erforderlich.
Termine: 30. Mai 2019, 20. Juni 2019 , 21. Juli 2019 , 8. September 2019, 3. Oktober 2019 , jeweils von 14.00 bis 15.30 Uhr


"Biergarten an der Fähre": Der Biergarten in Eining lädt zur Einkehr ein, Foto:  esk-foto
"Biergarten an der Fähre": Der Biergarten in Eining lädt zur Einkehr ein. © esk-foto

2. Biergarten an der Fähre in Eining
Etappe Neustadt a.d. Donau - Kelheim


Der Biergarten befindet sich in Eining zwischen Neustadt an der Donau, Bad Gögging und Weltenburg und ist durch die direkte Anbindung an der Donau-Panoramaweg die ideale Anlaufstelle für eine Einkehr. Unter schattigen, aber auch sonnigen Plätzen können Sie die vorbeifließende Donau genießen. Für das leibliche Wohl ist hier bestens gesorgt, sei es mit Kaffee und Kuchen, Brotzeitplatten oder Fischspezialitäten.

Der Name, "An der Fähre" ist Programm, denn hier verkehrt tatsächlich noch eine Seilfähre über die Donau, die die Neustädter Ortsteile Eining und Hienheim verbindet. Die Fähre Eining, die 1270 erstmals urkundlich erwähnt wird, blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück und spiegelt das Leben an der Donau durch die Zeiten wider, da sie im Laufe der Zeit mehrmals zerstört, aber stets wieder in Gang gesetzt wurde.


Nepal Himalya Pavillon bei Regensburg.
Nepal Himalya Pavillon bei Regensburg. © UlrikeRomeis

3. Nepal-Himalaya-Pavillon

Etappe Bach a.d. Donau - Kirchroth


Als eines der schönsten und am aufwändigsten errichteten Bauwerke zierte der Nepal-Himalaya-Pavillon einst die Expo 2000. Seit 2003 erfreut er in einer traumhaften Anlage zahlreiche Besucher in Wiesent.

 

Um den nepalesischen Pavillon entstand ein ausgedehnter Schau- und Sichtungsgarten, der inzwischen mehr als 3500 verschiedene Pflanzenarten aus der ganzen Welt beherbergt. 

Im Frühsommer sind Stupa und Tempel in einem Meer von Rhododendronblüten eingebettet, der Nationalblume Nepals!

 

Der Pavillon ist heute mit seinen zahlreichen Kunstwerken und Veranstaltungen eine bedeutende Sehenswürdigkeit und Zentrum der Völkerverständigung.


BaierWeinMuseum mit Weinlehrpfad in Bach a. d. Donau, Foto: Rudolf Rinner; Stefan Gruber
BaierWeinMuseum mit Weinlehrpfad in Bach a. d. Donau. © Rudolf Rinner; Stefan Gruber

4. Schifffahrt mit Besichtigung des BaierWeinMuseum

Etappe Regensburg - Bach a.d. Donau

 

Warme Sonnenstrahlen und eine erfrischende Brise Wind - die Schifffahrt Klinger schippert Sie auf der Donau gemütlich von Regensburg nach Bach a. d. Donau. Dort wartet das kleinste Weinanbaugebiet Bayerns inmitten der Hügel des Vorderen Bayerischen Waldes.

 

Besichtigen Sie das BaierWeinMuseum, welches einmal monatlich sonntags Führungen anbietet. Alternativ lässt sich auch der angrenzende Weinlehrpfad, welcher jederzeit zugänglich ist, auf eigene Faust erkunden.

 


Tiger im Straubinger Tiergarten, dem größten Zoo in Ostbayern. © Tiergarten Straubing
Tiger im Straubinger Tiergarten, Ostbayerns größtem Zoo. © Tiergarten Straubing

5. Tiergarten Straubing - Steinzeit, Donau und Exoten

Etappe Kirchroth - Bogen

 

Schon seit der Jungsteinzeit, also seit etwa 8.000 Jahren, leben Menschen in der Umgebung in und um Straubing. Doch wie hat ihr Alltag ausgesehen, was gab es zu Essen, hatten unsere Vorfahren schon Haustiere? Diese Fragen kann ein Besuch im steinzeitlichen Bauernhaus im Straubinger Tiergarten beantworten. Schautafeln und Exponate erzählen anschaulich vom Leben in der Jungsteinzeit. Sie zeigen, wie sich beispielsweise Getreide und Haustiere im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Gleich neben dem Steinzeithaus führt der Weg in die Tier- und Pflanzenwelt des Donauraums. Das Danubium beherbergt unter anderem Fischotter und Biber, aber auch Fische, die in der Donau zu Hause sind sowie Pelikane. Ja, Pelikane leben an der Donau! Wenn auch nicht bei Straubing, sondern im Donaudelta. Trotzdem fühlen sie sich auch im Straubinger Tiergarten wohl.

Die naturnahe Gestaltung der Gehege sorgt dafür, dass sich auch exotische Tiere wie Tiger, Löwen und Antilopen wohl fühlen. Seit ein paar Monaten sorgen drei junge Schweizer mit bayerischen Namen für quirliges Leben im Bärengehege, die zweieinhalbjährigen Braunbären Wiggerl, Woiferl und Pauli.

 

Doch nicht nur den Tieren geht es hier gut, auch für das Wohlergehen der Besucher ist gesorgt: Für Kinder gibt es einen Streichelzoo und einen großen Spielplatz, gleich daneben einen Kiosk mit Biergarten für die ganze Familie.


Interaktive Ausgrabungskarte im Straubinger Gäubodenmuseum. Foto: Gäubodenmuseum
Interaktive Ausgrabungskarte im Straubinger Gäubodenmuseum. © Gäubodenmuseum

6. Baiern gefunden! Die Entstehung Straubings

Etappe Kirchroth - Bogen


Neue Abteilung im Straubinger Gäubodenmuseum: Sie führt mit Live-Tickern direkt von der römischen Spätantike ins frühe Mittelalter und zeigt, wie die Geschichte in Straubing nach dem Ende der römischen Herrschaft weiterging. Vor allem Ostgoten, Franken und Langobarden haben prägende Spuren hinterlassen, einige davon sind an verschiedenen Stationen zu sehen. Diese Grabinseln zeigen die bedeutendsten Kulturen der bayerischen Frühgeschichte. Auch wird erklärt, mit welchen Grabbeigaben die Menschen bestattet worden sind und was diese uns heute erzählen können.

 

Zahlreiche Tastobjekte, Nachbildungen frühmittelalterlicher Funde wie Fibeln, Schwert oder Becher, vermitteln einen sinnlichen Eindruck und machen Geschichte erfahrbar. Und ein  fünfminütiger Film führt auf unterhaltsame Weise ins Thema ein und zeigt im Schnelldurchlauf wichtige Stationen der Bayerischen Geschichte. Lassen Sie sich überraschen und begeistern!

 

Die Ausstellung ist für Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet. Denn die Beschreibungen der Objekte gibt es in Blindenschrift. Die Vitrinen sind unterfahrbar, so dass man mit dem Rollstuhl bequem die Stationen erreichen kann.


Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg bei Straubing, Foto:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg bei Straubing. ©

7. Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt

Etappe Bogen - Deggendorf

 

Entstanden aus einer Orts- und Eigenkirche der Grafen von Bogen, entwickelte sich im 12. und 13. Jh. neben der Pfarrei Bogen(berg) auch eine Wallfahrt zur heiligen Maria. Pfarrei, Wallfahrt und ein Priorat wurden bis 1803 von den Benediktinern des Klosters Oberalteich betreut. Das einzigartige Gnadenbild der Muttergottes in der Hoffnung, eine Steinfigur des späten 13. Jahrhunderts, ist das älteste, ununterbrochen verehrte Marienbild Bayerns. Der heutige Kirchenbau wurde 1463 vollendet, seine Inneneinrichtung wiederholt verändert. Hier findet jährlich an Pfingsten die Holzkirchener Kerzenwallfahrt statt.

 


Stadtwald am Geiersberg in Deggendorf, Foto: LRA DEG
Stadtwald am Geiersberg in Deggendorf. © LRA DEG

8. Stadtwald am Geiersberg

Etappe Bogen - Deggendorf

 

Bei einem Aufenthalt in Deggendorf gehört ein Spaziergang im Stadtwald am Geiersberg unbedingt dazu. Lernen Sie auf dem Naturlehrpfad die Geschichte und den Wandel am Geiersberg kennen. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass im Deggendorfer Land früher Wein angebaut wurde?

 

Der traditionelle "Baierwein" hatte seine Blütezeit von 1300-1600. Der Weinanbau verlor an Bedeutung mit einer Veränderung des Klimas und der zunehmenden Beliebtheit des Bieres. In Folge des Dreißigjährigen Kriegs verschwand der Weinanbau dann völlig. Zur Erinnerung wurde am Geiersberg ein kleiner Weinberg angepflanzt. Und: Ein wunderbarer Blick auf Deggendorf und die Donau ist am Geiersberg sicher!


Wanderer an der Sternwarte in Winzer, Foto: LRA DEG
Wanderer an der Sternwarte in Winzer. © LRA DEG

9. Sternwarte Winzer

Etappe Deggendorf - Winzer

 

Unternehmen Sie  eine virtuelle Flugreise zu den Wundern des Weltalls, entdecken Sie die Vielfalt der Mondlandschaft, die großen Saturnringe, explodierende Sterne und ferne Galaxien - und das alles mit einem Blick durch das große Zeiss-Teleskop in der Kuppel der Sternwarte in Winzer.


Beobachtungen  für Kinder und Erwachsene werden immer am Freitag abend angeboten (Termine auf  der Homepage).
Auf der großen Sternenterrasse genießt man einen herrlichen Rundblick auf die Kulturlandschaft des Donautals.


Passau vom Schiff aus sehen: Im Sommer ist das Pflichtprogramm.Foto: Studio Weichselbaumer
Passau vom Schiff aus sehen: Im Sommer ist das Pflichtprogramm. © Studio Weichselbaumer

10. Donauschifffahrt in und ab Passau

Windorf - Passau

 

Das glitzernde Wasser von Donau, Inn und Ilz, die sanfte Brise, der Blick auf die Ortsspitze und den Dom, all das genießt man bei einer Dreiflüsserundfahrt mit dem Schiff, die ab März täglich von der Reederei Wurm + Noé angeboten werden.

 

Das Cabrioschiff „Sunliner“ befördert seine Passagiere nahe an der Wasserlinie und bietet grandiose Rundum-Aussichten auf die einzigartige Stadtkulisse.


Burg Hilgartsberg Luftaufnahme. Foto: Burgförderverein Hilgartsberg
Burg Hilgartsberg Luftaufnahme © Burgförderverein Hilgartsberg

11. Burgruine Hilgartsberg

 

Ein ganz neues Schmankerl für Geschichtsfans findet sich seit Kurzem auf der Burgruine Hilgartsberg: Ein archäologischer Ausstellungsraum wurde hier eröffnet!