Sommer am Donau-Panoramaweg

Die schönsten Ausflugstipps im Sommer rund um die Donau!

Der größte Zoo Ostbayerns, romantische Burgruinen mit fabelhaften Ausblicken, gemütliche Einkehr im Biergarten, Wasserskifahren oder doch lieber ein bisschen Kultur? Der Sommer am Donau-Panoramaweg bietet von allem etwas. Lesen Sie hier die schönsten Sommer-Tipps. Mehr Ideen und Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender.


Der Dom St. Stephan wird zur Leinwand: Bei der Aktion Eine Symphonie aus Licht und Klang wird das Bauwerk mit Bildern bestrahlt.
Eine Symphonie aus Licht und Klang am Dom St. Stephan. © Stadt Passau

Der Passauer Dom in vollem Glanze
Wer seit 350 Jahren in seiner barocken Pracht da steht, Passau wie kaum ein anderes Bauwerk prägt und eine so bewegte Geschichte hat, der hat sich solch ein Geburtstagsspektakel wahrlich verdient.

Der Dom St. Stephan feiert heuer Jubiläum, und dazu wird er so richtig in Szene gesetzt. Eine „Symphonie aus Licht und Klang“ widmet die Diözese ihm von 1. Juli bis 5. Oktober jeden Freitag um 22 Uhr. 20 Minuten lang wird die Fassade wie eine Leinwand mit verschiedenen Bildern und Szenen angestrahlt, dazu erklingt Musik. Auf dem Domplatz kann man es sich dazu bei freiem Eintritt gemütlich machen und nach Einbruch der Dunkelheit die Lichter und Klänge genießen.

Der Passauer Dom St. Stephan ist ein Bauwerk, das Maßstäbe setzt. Der Prachtbau mit seinen weißen Türmen und blaugrünen Kuppeln gilt als prägende Barockkirche nördlich der Alpen, der die Architekten Carlo Lurago und Giovanni Battista Carlone nach dem Stadtbrand 1662 ihr italienisches Antlitz gaben. Der prunkvolle Innenraum birgt einen ganz besonderen Schatz: die größte Domorgel der Welt. Die feiert heuer übrigens auch Jubiläum: Seit 90 Jahren ist sie in ihrer jetzigen Größe mit 17.974 Pfeifen zu bestaunen und zu hören. Mittagsorgelkonzerte gibt es täglich um 12 Uhr von 2. Mai bis 31. Oktober (nicht an Sonn- und Feiertagen). Weitere Informationen unter  www.bistum-passau.de.

 

Etappe: Windorf - Passau


Wasserskifahren an der Donau bei Deggendorf.
Wasserskifahren an der Donau bei Deggendorf. © LRA DEG, Foto: WSC Metten

Wasserskifahren, genau das Richtige im Sommer!
Wasserskistrecken gibt es in der Donau von unterhalb Zeitldorf bis zum Schutzhafen Deggendorf und von Mühlham bis Ruckasing.


Beim 1. Wasserskiclub Metten e. V. haben Anfänger die Möglichkeit, das Wasserskifahren zu erlernen. Geübte Monoskifahrer versuchen sich am Wasserstart und Profis starten direkt vom Steg aus dem Stand.

Kontakt: 1. Wasserskiclub Metten e. V., Krankenhausstraße 4, 94526 Metten, Tel. +49 991 91680, www.wsc-metten.de.

 

 

Etappe: Metten/Deggendorf


Das Römerfest Salve Abusina lockt jedes Jahr tausende Besucher nach Eining.
Das Römerfest Salve Abusina lockt jedes Jahr tausende Besucher nach Eining. © Andrea Holzapfel

Kastell Abusina in Eining
Das Römerkastell in Eining bei Neustadt a. d. Donau ist ein ehemaliges Kohortenkastell und Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Limes. Die Überreste der Gebäude und Wehranlagen zeigen den Besuchern die wechselnden Strategien, mit denen die römischen Soldaten fast 400 Jahre lang die Nordgrenze des römischen Reiches sicherten.


Das Kastell war im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Teil einer Kastellkette entlang der Donau. Im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. zählte das Kastell zu den Grenzanlagen des obergermanisch-raetischen Limes. Ca. 300 n. Chr. wurde ein kleineres, stark befestigtes spätrömisches Kastell errichtet, das im 4. und frühen 5. Jahrhundert die Grenzen Roms sicherte.

 

 

 


Veranstaltungs-Tipps:

  • Jedes Jahr erwacht das Kohortenkastell zu neuem Leben, wenn im August drei Tage lang das Römerfest Salve Abusina gefeiert wird. 2018 findet das Fest von 17. bis 19. August statt.
  • Ein besonderes Highlight sind auch die Erlebnisführungen "Römer, Rettich und Randale".  Termine 2018 „offene“ Führungen: Sonntag 24. Juni, Sonntag 9. September, Mittwoch 3. Oktober

Weitere Informationen unter www.bad-goegging.de.

 

Etappe: Neustadt a.d. Donau bis Kelheim


Besucher auf der Burgruine Donaustauf bei Regensburg.
Burgruine Donaustauf bei Regensburg. © MartinGabriel

Burgruine Donaustauf mit herrlichem Ausblick über das Donautal
Unmittelbar am Donau-Panoramaweg gelegen ist die Burgruine in Donaustauf in jedem Fall einen Besuch wert: Von 420m Höhe bietet sich ein malerischer Ausblick auf die Donau und das Umland. Die Burg Donaustauf wurde 1132 erstmals urkundlich erwähnt und diente zwischenzeitlich als Wohnsitz der Regensburger Bischöfe. Heute lädt die Ruine zum Entdecken ein und ist der ideale Ort für eine kurze Rast hoch über der Donau.

 

 

 


Tipp: Sommerabend auf der Burgruine Donaustauf am 29.07.2018, Beginn 19 Uhr
In romantischem Ambiente lädt die Burgruine Donaustauf zu einem Sommerabend ein. Gelauscht wird literarischen Vorlesungen, musikalischen Einlagen, Kabarett- sowie Theaterstücken, an wechselnden Schauplätzen der Burgruine Donaustauf. Beim wunderschönen Weitblick über das Donautal kann man die Seele baumeln lassen. Aber auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Zum Ausklang des „Sommerabends“ wird im Kolbeck-Keller am Burgaufgang die Gastronomie geöffnet. Weitere Informationen unter www.touristinfo-donaustauf.de.

 

Etappe: Regensburg - Bach a.d. Donau


Nepal Himalya Pavillon bei Regensburg.
Nepal Himalya Pavillon bei Regensburg. © UlrikeRomeis

Abstecher zum Nepal Himalaya Pavillon
Nur 4 km von der Donau entfernt befindet sich ein faszinierender nepalesischer Tempel eingebettet in einem fünf Hektar großen traumhaften Park, mit zahlreichen asiatischen Kunstwerken.

 

Der auf der EXPO 2000 bejubelte Nepal Himalaya Pavillon ist ein besonderes Highlight der Region. Mit der Herstellung des Pavillons waren 800 Handwerkerfamilien mit der Verarbeitung von 450 Tonnen nepalisches Hartholz beschäftigt. Unzählige Schnitzereien und Symbole zeigen Szenen aus der buddhistischen und hinduistischen Lehre und Mythologie.

 

Der äußerst artenreiche Garten mit seinen über 4.500 verschiedenen Stauden und Gehölzen, davon 442 aus dem Himalaya (über 4.000 Meter), bietet den Besuchern eine besondere Schönheit dar. Öffnungszeiten und Preise unter www.nepal-himalaya-pavillon.de.

 

Etappe: Bach a.d. Donau - Kirchroth


Luftaufnahme der Burg Hilgartsberg im Landkreis Passau.
Burg Hilgartsberg im Landkreis Passau. ©Burgförderverein Hilgartsberg

Burg Hilgartsberg - Festspiele
Romantischer Zeuge der Geschichte ist die Burgruine Hilgartsberg. Drei Toranlagen mit Zwinger und starken Ringmauern lassen heute die einstige Größe nur erahnen. Die dicken Mauern des Palas sind noch erhalten, ebenso der Kerker mit dem Gitter über dem Verlies. Am 18. Dezember 1995 erwarb der Markt Hofkirchen vom Freistaat Bayern die Ruine mit der darauf befindlichen St. Georg Kapelle.

 

Mit dem Engagement des Burgfördervereins erwachte die Burgruine wieder zu neuem Leben. Mittlerweile finden jährlich regelmäßig Festspiele im Juli: 19.07.-27.07.2018, die Walpurgisnacht am 30.04. und ein wunderschöner Weihnachtsmarkt am 3. Wochenende im Dezember statt.

 

Sehenswert ist auch der Ausstellungsraum Archäologie im Burginnenhof (von März bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat Museumsführungen von 13.00 bis 17.00 Uhr), der 2015 eröffnet wurde. Weitere Infos unter www.burgverein-hilgartsberg.de.

 

Etappe: Winzer-Windorf


Erdmännchen im Tiergarten Straubing, dem größten Zoo Ostbayerns.
Erdmännchen im Tiergarten Straubing, dem größten Zoo Ostbayerns. © Stadt Straubing

Parklandschaft, Tiere und Wallfahrt: Der Straubinger Tiergarten und die Wallfahrtskirche Frauenbrünnl
Eine wunderschöne historische Parkanlage, bevölkert von einer Vielzahl einheimischer und exotischer Tiere in rund 200 Arten, das ist der Tiergarten Straubing, der größte Zoo Ostbayerns.

 

Tiger und Luchse, Rotwild und Pelikane erwarten dort die Besucher und ein rekonstruiertes jungsteinzeitliches Bauernhaus erzählt davon, wie die Landwirtschaft entstanden ist. Ganz in der Nähe des Tiergartens, im Prinzregent-Luitpold-Hain, liegt ein bezauberndes barockes Kleinod, die Wallfahrtskirche Frauenbrünnl. In der warmen Jahreszeit ist die Kirche tagsüber bis zum Gitter geöffnet und lädt zum Verweilen ein.



Die Quelle, die dem Kirchlein seinen Namen gegeben hat und die der Überlieferung nach Heilkräfte hat, liegt ein wenig unterhalb des Bauwerks. Und die Wege im Prinzregent-Luitpold-Hain laden zum Spazierengehen ein. Spaziergänger, Wanderer und alle anderen Besucher können ihre Füße dort sogar in einem Kneipp-Becken kühlen.

Weitere Informationen unter www.tiergarten-straubing.de und www.straubing.de.

 

Etappe: Kirchroth - Bogen


Wieser Kreuz und Blick in die Weltenburger Enge bei Kelheim.
Wieser Kreuz und Blick in die Weltenburger Enge. © Tourismusverband Kelheim

Unterwegs im Naturschutzgebiet Weltenburger Enge
In einem der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns rund um das imposante Naturschauspiel des Donaudurchbruchs lassen sich vor allem im Sommer besondere Pflanzen und seltene Tierarten bei einem Spaziergang durch die einzigartige Kultur- und Naturlandschaft entdecken.

 

Begleiten Sie zum Beispiel die Gebietsbetreuerin des  Naturschutzgebietes auf einer frühmorgendlichen Wanderung oder erleben Sie die "Blaue Stunde" bei einer abendlichen Tour in der Weltenburger Enge. In jedem Fall ist der Donaudurchbruch ein atemberaubendes Spektakel, dass sich sowohl zu Fuß als auch von Bord eines Ausflugsschiffes auf der Donau bestaunen lässt.

 

Eine Abkühlung an heißen Sommertagen verspricht der schattige Biergarten der Klosterschenke Weltenburg oder der Einsiedelei Klösterl. Weitere Informationen unter www.tourismus-landkreis-kelheim.de und www.voef.de.

 

Etappe: Neustadt a.d. Donau - Kelheim


"Biergarten an der Fähre": Der Biergarten in Eining lädt zur Einkehr ein.
"Biergarten an der Fähre": Der Biergarten in Eining lädt zur Einkehr ein. © esk-foto

Biergarten an der Fähre in Eining
Der Biergarten befindet sich in Eining zwischen Neustadt an der Donau, Bad Gögging und Weltenburg und ist durch die direkte Anbindung an der Donau-Panoramaweg die ideale Anlaufstelle für eine Einkehr. Unter schattigen, aber auch sonnigen Plätzen können Sie die vorbeifließende Donau genießen. Für das leibliche Wohl ist hier bestens gesorgt, sei es mit Kaffee und Kuchen, Brotzeitplatten oder Fischspezialitäten.


Der Name, "An der Fähre" ist Programm, denn hier verkehrt tatsächlich noch eine Seilfähre über die Donau, die die Neustädter Ortsteile Eining und Hienheim verbindet. Die Fähre Eining, die 1270 erstmals urkundlich erwähnt wird, blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück und spiegelt das Leben an der Donau durch die Zeiten wider, da sie im Laufe der Zeit mehrmals zerstört, aber stets wieder in Gang gesetzt wurde.
Weitere Informationen unter www.bad-goegging.de.

 

Etappe: Neustadt a.d. Donau - Kelheim


Spielplatz im Deggendorfer Donaupark.
Spielplatz im Deggendorfer Donaupark. © Stadt Deggendorfer

Donaupark am Deggendorfer Donauufer
Entdecken Sie einen besonderen Ort am Deggendorfer Donauufer. Der Donaupark in Deggendorf ist das Herzstück des ehemaligen Landesgartenschau-Geländes von 2014.

 

Mit der Landesgartenschau entstand ein nachhaltiges Freizeit- und Erholungsgebiet, das nur wenige Gehminuten vom Stadtkern entfernt liegt. Im sechs Hektar großen Donaupark heißt es Flanieren. Eine 500 Meter lange Donaupromenade führt direkt am Wasser entlang. Dieser Uferpark bietet ein Wasserspielgelände, Spielplätze für Kinder, zahlreiche Grünflächen, sowie den Donaustrand mit Beachbar und mit 456 Metern eine der längsten Fuß- und Radwegebrücken Europas.

 

Die beiden großen Spielplatz-Areale „Donauspiel“ und „Weidenversteck“ werden bei Kindern für glänzende Augen sorgen. Mit rund 2000 Quadratmetern Spielfläche und Höhen bis zu acht Metern rangiert Deggendorf damit in der Topliga der Spielplatzstandorte in der Region. Weitere Informationen unter www.landesgartenschau-deggendorf.de.

 

Etappe: Bogen-Deggendorf/Deggendorf - Winzer


Die Kirche St. Ulrich und Wolfgang in Sittling.
Die Kirche St. Ulrich und Wolfgang in Sittling. © DH Fotostudio Köln

Die kath. Kirche St. Ulrich und Wolfgang in Sittling
Die Kirche in Sittling ist romanischen Ursprungs und wurde Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet, wobei der Turm  im 17./18. Jahrhundert um das Oktogon erhöht wurde.


Die kleine, durchaus schöne und historische Kirche ist einen Abstecher nach Sittling wert. Der schattige Platz vor der Kirche bietet einen Ort der Ruhe und Besinnung, bevor es auf dem Donau-Panoramaweg weiter Richtung Kelheim geht.

Weitere Informationen unter www.bad-goegging.de.

 

 

Etappe: Neustadt a.d. Donau - Kelheim


Heldenfriedhof Hofkirchen im Landkreis Passau.
Heldenfriedhof Hofkirchen im Landkreis Passau. ©Markt Hofkirchen

Kriegsgräberstätte - Heldenfriedhof
Den alten Edelsitz Seehof, westlich des Marktes Hofkirchen, wählte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für 2747 Gefallene als letzte Ruhestätte. Eine Bruchsteinmauer umfriedet die Anlage. Alljährlich am Volkstrauertag findet hier die zentrale Gedenkfeier des Landkreises Passau statt. 

 

2747 Gefallene, unter ihnen 45 Opfer des Ersten Weltkrieges, 72 Frauen und 21 Kinder sowie russische Hilfswillige, die auf deutscher Seite kämpften, ruhen auf diesem Totenfeld. Hier fanden auch Gefallene, die vorher in  Gemeindefriedhöfen oder in Feldgräbern in Niederbayern oder der Oberpfalz bestattet waren, ihre letzte Ruhestätte. Die Namen Toten sind in der Rundkapelle verewigt. Die Kriegsgräberstätte ist ganzjährig für Besucher geöffnet. Weitere Informatonen unter www.hofkirchen.de.

 

Etappe: Winzer - Windorf